Manuga Honig – der Allzweckhonig

Manuga Honig – der Allzweckhonig

Manuga HonigAuf der Welt gibt es sehr viele Honigarten und jeder dieser Honigarten bringt bestimmte gesundheitliche Vorteile mit sich. Doch unter den vielen Honigarten gibt es einen besonderen Honig; der Manuga Honig. Der Honig bringt verschiedene gesundheitliche Vorteile mit sich und schmeckt zu dem auch noch gut.

Was ist Manuga Honig?

Er wird aus dem Blütennektar der Neuseelandmyrte gewonnen. Das heißt, dass dieser Honig nur in Neuseeland von den Honigbienen erzeugt wird.

Der Ursprung des Manuga Honigs

Er kommt ursprünglich aus Neuseeland. Auch heute kommt dieser Honig nur aus Neuseeland, da die Pflanze Neuseelandmyrte nur in dieser Region wächst. Die Neuseelandmyrte, auch Südseemyrte genannt, ist eine Pflanze in der Familie der Myrtengewächse.

Sie kann bis zu vier Meter hoch werden. In Europa wurde die Nutzung der Pflanze als Heilpflanze durch den Botaniker Joseph Banks entdeckt. Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, nutzten diese Pflanze für die Desinfektion und Heilung von Wunden, bei Erkältungen und anderen Infektionen.

Anfang des 20.Jahrhunderts sollen neuseeländische Farmer den Honig ihren Kühen zum Futter verabreicht haben, um sie Krankheiten gegenüber widerstandsfähiger zu machen.

MGO – Methylglyoxal in den Manuga Honigen

Die heilende Wirkung hat der Manuga Honig dem Inhaltsstoff Methylglyoxal zu verdanken. Der Inhaltsstoff Methylglyoxal (kurz MGO) wirkt antibakteriell. MGO kann gegen verschiedene Baktierenstämme vorgehen, darunter auch das Bakterium Staphylococcus aureus und Escheria coli.

Der MGO-Gehalt kann bei den Honigarten variieren. Es gibt Honigarten mit einem MGO Gehalt von 100, 200, 300, 400 und so weiter. Desto höher der MGO Gehalt des Honigs, desto wirksamer ist er auch.

Bei leichten Erkältungen reichen schon kleinere Mengen und es kann durch den Wirkstoff schon eine deutliche Besserung hervorgerufen werden. Bei etwas schwereren Erkältungen muss der MGO-Gehalt schon etwas höher sein um eine Wirkung zu erzielen.

Desto höher der MGO-Gehalt des Honigs ist, desto teurer wird er dann auch verkauft. Ein mit Manuga Honig beschmiertes Frühstücksbrötchen würde schon bei einer leichten Erkältung ausreichen. Der Honig soll auch eine heilende Wirkung auf die Blase und den Darm haben, doch dazu müsste man deutlich höhere Mengen des Honigs konsumieren.

Anwendungsbereiche des Manuga Honigs

Wie bereits erwähnt hilft der Manuga Honig bei Erkältungen und kann auch gegen Bakterienstämme hilfreich sein. Doch der Honig ist auch sehr hilfreich bei der Wundheilung und wird in der Medizin auch eingesetzt.

Der Honig wird auch komplementär zur Behandlung des diabetischen Fußsyndroms und anderer Wunden eingesetzt. Durch den Einsatz des Honigs soll die Wunde selbstständig in der Lage sein sich zu desinfizieren , die Wunde nach außen hin abzuschließen und sie mit Nährstoffen zu versorgen. Durch den Einsatz des Honigs sollen die Wunden schneller heilen und damit Sekundärinfektionen verhindern.

Der Honig kann jedoch auch gut in der Küche verwendet werden. Er schmeckt mit etwas Butter auf einem Brötchen sehr gut. Man kann mit ihm auch Desserts, Marinaden und Salatdressings versüßen.

Jedoch sollte man darauf achten, dass der Honig, wie andere Honigarten, nicht zu stark erhitzt wird. Allgemein gilt der Honig als ein gut verträgliches Lebensmittel. Allerdings sollten Kleinkinder bis zum Alter von 12 bis 24 Monaten auf den Honig verzichten.

Diabetiker sollten vor der Einnahme von Honig den Arzt konsultieren. Pollenallergiker sollten vor der Einnahme des Honigs zur Sicherheit einen Arzt befragen. Die Pollen die im Honig durch die Bienen enthalten sind, verhalten sich ähnlich wie die Pollen in der Luft.

Daher kann der Honig auch allergische Reaktionen bei Allergikern hervorrufen. Ansonsten kann der Honig, bei nicht vorhandener Allergie, unbedenklich verzehrt werden.Der Honig ist bei richtiger Lagerung, mehrere Jahre haltbar.

Hoher Preis des Manuga Honigs

Durch die heilende Wirkung, wurden die Manuga Honige immer beliebter und daher wollten ihn auch immer mehr Menschen kaufen. Durch die hohe Nachfrage stieg auch die Produktion des Honigs an.

Die Anzahl der Imker erhöhte sich ständig und es wurden mehrere tausend Tonnen Honig produziert. Durch diese Faktoren verdoppelte sich der Preis innerhalb von ein paar Jahren.

Ein weiterer Faktor für den hohen Preis ist jedoch auch der MGO-Gehalt des Honigs. Je höher der MGO-Gehalt ist, desto teurer wird der Honig dann verkauft. Dies ist auch verständlich, da der Honig eine noch bessere Wirkung entfaltet, wenn der MGO-Gehalt höher ist.

Durch die hohe Anzahl der Imker entstanden auch immer mehr Konflikte rund um den Honig. Dies führte leider dazu, dass mehrere Bienenvölker vergiftet oder gestohlen wurden.

Gesundheitliche Vorteile des Manuga Honigs

Wie bereits erwähnt, ist der Manuga Honig wegen dem Wirkstoff Methylglyoxal so gesund. Der Wirkstoff wirkt antibakteriell und hilft somit gegen Infektionen und gegen Erkältungen. Überdies hat der Honig einen allgemein stärkenden Effekt auf das Immunsystem.

Wenn das Immunsystem gestärkt ist, ist es somit auch gegenüber anderen Krankheiten besser gewappnet. Somit kann man den Honig auch vorbeugend einnehmen, um Krankheiten gar nicht erst ausbrechen zu lassen. Durch die Stärkung des Immunsystem fühlt man sich allgemein besser und ist dadurch auch glücklicher. Somit kann man sagen, dass der Effekt auch die Psyche indirekt positiv beeinflusst.

In verschiedenen Studien wurde der Honig auch mit anderen Honigsorten verglichen. Die Manuga Honige schnitten immer mit einem deutlich besseren Ergebnis ab. Andere Honigarten haben natürlich auch gesundheitlich Vorteile, aber dieser Honig überwiegt mit seinen gesundheitlichen Vorteilen deutlich.

Daher empfiehlt es sich auch den Manuga Honig einzunehmen, anstatt andere Honigarten. Natürlich ist es auch immer eine Geschmackssache wer welchen Honig lieber mag. Jedoch bringt der Manuga Honig nicht nur einen guten Geschmack mit sich, sondern auch mehrere positive gesundheitliche Vorteile.

Wie man einen echten Manuga Honig erkennt

Durch die hohe Nachfrage des Honigs kamen auch leider immer mehr Fälschungen auf den Markt. Manche Honige wurden mit dem Inhaltsstoff MGO versetzt, um einen billigen Honig teuer verkaufen zu können. Dies hat man getan, indem man den Inhaltsstoff einfach in den Honig dazugegeben hat um ihn dann als teuren Manuga Honig zu vermarkten.

Das heißt, dass solche Honige, nicht in echt von der Neuseelandmyrte stammen und somit auch keine echten Manuga Honige sind. Des Weiteren kam man darauf, dass in vielen Teilen Europas dieser Honig verkauft wird, obwohl es gar kein echter Manuga Honig ist.

Laut neuseeländischen Angaben wurde im Jahr 2013 um die tausend Tonnen dieses Honigs produziert, während weltweit mehrere tausend Tonnen verkauft wurden. Dies kann natürlich nicht sein, da der Honig nur aus Neuseeland stammen kann und es bei den anderen tausend Tonnen um andere Honige handeln muss.

Diese „gefälschten“ Honige wurden mit ausgedachten Bezeichnungen ausgeschmückt, damit man glaube, dass es sich um einen solchen Honig handeln würde. Einen wahren Manuga Honig erkennt man an dem Prüfsiegel auf der Verpackung, auf welchem MGO steht.

Da kann man sich dann sicher sein, dass es sich um einen originalen Manuga Honig handelt. Denn desto höher der MGO-Wert im Honig ist, desto qualitativ hochwertiger ist er auch. Ein Honig mit einem MGO-Wert von mindestens 400 stellt einen Honig mit spitzenqualität dar.

Natürlich gibt es auch Honige mit einem noch höheren MGO-Wert. Diese Honige sind dann noch qualitativ hochwertiger und somit auch teurer. Das Ministerium für Grundstoffindustrie in Neuseeland, arbeitet an einer Methode um die Echtheit eines Manuga Honigs zu spezifizieren.

Diese Spezifikationen wurden von der Honigindustrie in Neuseeland nicht anerkannt, da einer der größten Exporteure des Honigs in Neuseeland bereits eigene Definitionen patentiert hat.

Studien über die Manuga Honige

Die positive gesundheitliche Wirkung des Manuga Honigs wurde schon in zahlreichen Studien bestätigt. Eine Studie zeigt die Wirksamkeit des Honigs gegenüber eines Krankenhauskeimes namens Staphylococcus aureus. In der Studie wird belegt, dass der Honig in der Lage ist, die Keimvermehrung einzudämmen.

Der Honig hilft jedoch nicht nur bei Erkältungen, sondern auch bei Zahnfleischerkrankungen. Der Honig hat eine antibakterielle Wirkung gegenüber den Bakterien, die Zahnfleischerkrankungen auslösen.

Einer der größten Nutzen hat der Honig bei Erkältungen. Der Honig hat sich als sehr hilfreich bei leichte Erkältungen erwiesen und er erfüllt auch seinen Nutzen bei etwas stärkeren Erkältungen. Der Honig dämmt das Wachstum der schädigenden Viren sehr stark. Daher kann der Honig auch sehr gut vorbeugend eingesetzt, zum Beispiel zum Beginn der Grippewelle.

Ein weiteres Anwendungsgebiet des Honigs sind Verbrennungen. Durch die heilende Wirkung des Honigs verschwinden Verbrennungen schneller. Auch bei etwas schwereren Verbrennungen hat der Honig seine heilsame Wirkung bestätigt.

 

Fazit:

Der Manuga Honig ist ein Honig der viele verschiedene gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Zum einen ist er hilfreich bei Erkältungen und zum anderen kann er auch bei Infektionen hilfreich sein.

Bei Blasenproblemen und Darmproblemen benötigt man zwar deutlich größere Mengen des Honigs, aber dennoch kann er auch bei diesen Problemen eine unterstützende Wirkung entfalten. Überdies ist es auch bewiesen, dass der Honig auch bei der Wundheilung sehr hilfreich sein kann.

Schon die Ureinwohner Neuseelands haben den Honig zur Wundheilung eingesetzt. Auch heute noch wird der Honig in der Medizin zur besseren Heilung von Wunden eingesetzt.

Der Honig kann auch sehr hilfreich sein, in dem man ihn vorbeugend einsetzt. Das heißt, in den Herbsttagen und kalten Wintertagen ein Brötchen mit Manuga Honig am Tag zu essen, kann das Immunsystem unterstützen.

Aber man sollte auch immer darauf achten, dass der Honig die Meinung eines Mediziners oder Arztes nicht ersetzen kann. Das heißt, bei einer schlimmeren Erkältung oder länger anhaltenden Schmerzen oder gesundheitlichen Problemen sollte man zu einem Arzt gehen.

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